Vereinssatzung

§ 1  Name und Sitz des Vereins

1.  Der Verein führt den Namen „Vredener Georgspfadfinder e.V.“.

2.  Der Sitz des Vereins ist in Vreden – NRW.

3.  Der Verein soll in das Vereinsregister des Amtsgerichts Ahaus eingetragen sein.

 

§ 2  Wesen und Zweck

1.  Der „Vredener Georgspfadfinder e.V.“ widmet sich ausschließlich und unmittelbar gemeinnützigen Zwecken.

2.    Der Verein hat sich zum Ziele gesetzt, die Förderung der Erziehungs- und Bildungsaufgaben der internationalen Pfadfinderbewegung des Gründers Lord Baden Powell zu unterstützen, die Jugendpflege in Vreden, sowie die Beschaffung und Verwaltung der hierzu erforderlichen Geldmittel und Sachwerte.

3.    Etwaige Gewinne dürfen nur für satzungsmäßige Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Mitglieder auch keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Verwaltungsausgaben, die den Zwecken des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßige hohe Vergütungen begünstigt werden.

 

§ 3  Erwerb der Mitgliedschaft

1.    Mitglied des Vereins kann jede natürliche Person werden, die das 6. Lebensjahr vollendet hat.

2.    Auf Vorschlag des Vorstands kann die Jahreshauptversammlung Ehrenmitglieder auf       Lebenszeit ernennen.

3.    Voraussetzung für den Erwerb der Mitgliedsschaft ist ein schriftlicher Aufnahmeantrag, der an den Vorstand zu richten ist. Bei beschränkt Geschäftsfähigen, insbesondere Minderjährigen, ist der Antrag auch von dem gesetzlichen Vertreter zu unterzeichnen. Dieser verpflichtet sich damit gleichzeitig gesamtschuldnerisch zur Zahlung der Mitgliedsbeiträge und sonstiger Geldforderungen des Vereins.

4.    Der Vorstand entscheidet über den Aufnahmeantrag nach freiem Ermessen. Er teilt dem Antragsteller die Aufnahme oder die Ablehnung seines Antrags schriftlich mit.

5.    Die Mitgliedschaft ist nicht übertragbar.

 

§  4  Beendigung der Mitgliedschaft

1.    Die Mitgliedschaft endet durch Tod, Ausschluß, Streichung von der Mitgliederliste oder durch Austritt aus dem Verein.

2.    Der Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand. Bei beschränkt Geschäftsfähigen ist die Austrittserklärung auch von dem gesetzlichen Vertreter zu unterzeichnen. Der Austritt kann nur zum Ende eines Halbjahres erklärt werden, wobei eine Kündigungsfrist von 6 Wochen einzuhalten ist.

3.    Ein Mitglied kann durch Beschluß des Vorstands von der Mitgliederliste gestrichen werden, wenn es trotz schriftlicher Mahnung mit der Zahlung des Mitgliedsbeitrags oder von Umlagen im Rückstand ist. Der Beschluß des Vorstands über die Streichung muß dem Mitglied mitgeteilt werden. Gegenüber dem Beschluß ist kein Rechtsmittel gegeben.

4.    Wenn ein Mitglied schuldhaft in grober Weise die Interessen des Vereins verletzt bzw. durch sein Handeln für den Verein nicht mehr tragbar ist, kann es durch Beschluß des Vorstands aus dem Verein ausgeschlossen werden. Vor Beschlußfassung des Vorstandes sollte dem Mitglied rechtliches Gehör gewährt werden. Der Beschluß des Vorstandes ist dem Mitglied schriftlich begründet mitzuteilen. Gegen den Beschluß kann das Mitglied Berufung an die Leiterrunde binnen einem Monat nach Zugang des Beschlusses beim Vorstand einlegen. Der Vorstand hat binnen 2 Monaten nach fristgemäßer Einlegung der Berufung eine außerordentliche Leiterrunde einzuberufen, die abschließend über den Ausschluß entscheidet. Bis dahin ruhen sämtliche Rechte und Ehrenämter des vom Vorstand ausgeschlossenen Mitglieds.

 

§ 5  Mitgliedsbeitrag und Umlagen

1.    Bei Aufnahme in den Verein werden von den Mitgliedern Jahresbeiträge erhoben.

2.    Zur Finanzierung besonderer Vorhaben oder zur Beseitigung finanzieller Schwierigkeiten des Vereins können Umlagen erhoben werden.

3.    Höhe und Fälligkeit von Jahresbeiträgen und Umlagen werden auf der Jahreshauptversammlung festgesetzt.

4.    Ehrenmitglieder haben alle Mitgliedschaftsrechte; sie sind von der Pflicht zur Zahlung von Beiträgen und Umlagen befreit.

5.    Der Vorstand kann in Einzelfällen Gebühren, Beiträge und Umlagen ganz oder teilweise erlassen oder Stunden.

 

§ 6  Rechte und Pflichten der Mitglieder

1.    Die Mitglieder sind berechtigt, die Einrichtungen und Anlagen des Vereins für satzungsmäßige Zwecke, sachgemäß zu benutzen und an den Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen.

2.    Die Mitglieder haben im Rahmen ihrer Betätigung im Verein die Erlassenen Ordnungsvorschriften zu beachten sowie die Förderungspflicht, sich für das gemeinsame Ziel und den Zweck des Vereins einzusetzen.

3.    Die Mitglieder haben keine Rechte am Vereinsvermögen.

 

§ 7  Organe des Vereins

1.  Organe des Vereins sind die Jahreshauptversammlung und der Vorstand.

 

§ 8  Jahreshauptversammlung

1.    In der Jahreshauptversammlung haben nur Leiter ein Stimmrecht. In der aktuellen Mitgliederliste, welche vom Vorstand geführt wird, muß der Leiter unter den „aktiven“ niedergeschrieben sein. Aktiv ist ein Leiter, wenn er sich regelmäßig (z.B. Gruppenstunden, regelmäßige Teilnahme an der Leiterunde) für die satzungsmäßigen Belange des Vereins einsetzt. Eine Ausübung des Stimmrechts durch einen Dritten ist ausgeschlossen.

2.  Die Jahreshauptversammlung ist für folgende Angelegenheiten zuständig:

     a)   Entgegennahme des Jahresbericht des Vorstands

     b)   Entlastung des Vorstands

     c)   Festsetzung der Höhe und Fälligkeit der Mitgliedsbeiträge und Umlagen

     d)   Wahl und Abwahl des Vorstands

     e)   Beschluss über Änderung der Satzung und über die Auflösung des Vereins

     g)   Wahl der Kassenprüfer

     h)   Ernennung von Ehrenmitgliedern

 

§ 9  Einberufung der Jahreshauptversammlung

1.    Immer am ersten Donnerstag im März eines jeden Jahres soll die ordentliche Jahreshauptversammlung stattfinden. Sie wird vom Vorstand unter Einhaltung einer Frist von 2 Wochen schriftlich unter Angabe der Tagesordnung einberufen. Die Frist beginnt mit dem auf die Absendung des Einladungsschreibens folgenden Tag. Das Einladungsschreiben gilt dem Mitglied als zugegangen, wenn es an die letzte vom Mitglied dem Verein schriftlich bekanntgegebene Adresse gerichtet ist. Die Tagesordnung setzt der Vorstand fest.

2.    Jedes Mitglied kann bis spätestens eine Woche vor einer Jahreshauptversammlung beim Vorstand schriftlich eine Ergänzung der Tagesordnung beantragen, worauf der Versammlungsleiter zu Beginn der Jahreshauptversammlung über die beantragte Ergänzung abstimmen läßt. Zur Aufnahme dieses Antrags in die Tagesordnung ist eine Mehrheit von 2/3 der abgegebenen gültigen Stimmen erforderlich. Satzungsänderungen müssen den Mitgliedern mit dem Einladungsschreiben zur Mitgliederversammlung schriftlich bekanntgegeben werden; ansonsten sind sie unzulässig.

 

§ 10  Außerordentliche Jahreshauptversammlung

1.    Der Vorstand kann jederzeit eine außerordentliche Jahreshauptversammlung einberufen.

2.    Sie muß einberufen werden, wenn das Interesse des Vereins es erfordert oder wenn die Einberufung von 1/10 der Mitglieder schriftlich unter Angabe des Zwecks und der Gründe vom Vorstand verlangt wird.

3.    Für die außerordentliche Jahreshauptversammlung gelten die Vorschriften für die ordentliche Jahreshauptversammlung entsprechen.

 

§ 11  Beschlussfassung der Jahreshauptversammlung

1.    Die Jahreshauptversammlung wird vom 1. Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung vom stellvertretenden Vorsitzenden oder einem andern Vorstandsmitglied geleitet. Ist kein Vorstandsmitglied anwesend, so bestimmt die Versammlung den Versammlungsleiter. Steht der Versammlungsleiter zur Wahl eines Amtes an, so ist für die Dauer des Wahlgangs und der vorhergehenden Diskussion die Versammlungsleitung an einen Wahlleiter zu übertragen, der von der Versammlung zu wählen ist.

2.    Die Art der Abstimmung bestimmt der Versammlungsleiter. Die Abstimmung muss geheim durchgeführt werden, wenn ein erschienenes stimmberechtigtes Mitglied dies beantragt.

3.    Die Jahreshauptversammlung ist nicht öffentlich. Der Versammlungsleiter kann Gäste zulassen.

4.    Die Jahreshauptversammlung ist ohne Rücksicht auf die Anzahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig.

5.    Die Jahreshauptversammlung fast Beschlüsse im allgemeinen mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Stimmenthaltungen gelten immer als ungültige Stimmen und bleiben für das Abstimmungsergebnis außer Betracht. Entscheidend sind nur  Ja- und Nein- Stimmen.

6.    Zur Änderung der Satzung ist eine Mehrheit von 2/3 der abgegebenen gültigen Stimmen erforderlich. Eine Änderung des Zwecks des Vereins kann nur mit Zustimmung aller Mitglieder beschlossen werden, wobei hierzu die schriftliche Zustimmung der in der Jahreshauptversammlung nicht erschienenen Mitglieder innerhalb eines Monats gegenüber dem Vorstand erklärt werden.

7.    Bei Wahlen ist derjenige gewählt, der mehr als die Hälfte der Abgegebenen gültigen Stimmen erhalten hat. Wenn von mehreren Kandidaten niemand mehr als die Hälfte der abgegebenen gültigen Stimmen erhält, so findet zwischen den beiden Kandidaten, die die meisten Stimmen erhalten haben, eine Stichwahl statt, wobei dann derjenige gewählt ist, der mehr Stimmen als der Gegenkandidat erhalten hat. Bei gleicher Stimmenzahl entscheidet die Stimme vom 1. Vorsitzenden.

8.    Über Beschlüsse der Jahreshauptversammlung ist ein Protokoll aufzunehmen, das vom jeweiligen Schriftwart und vom Versammlungsleiter zu unterzeichnen ist. Bei Satzungsänderungen ist der  genaue Wortlaut zu protokollieren.

 

§ 12  Der Vorstand

1.    Der Vorstand des Vereins besteht aus dem 1. Vorsitzenden, dem 2. Vorsitzenden, dem Kassenwart und dem Schriftwart.    

2.    Zur Vertretung des Vereins nach außen ist der 1. Vorsitzende allein berechtigt. (Vorstand im Sinne des § 26 BGB)

3.  Nur der 1. Vorsitzende und der Kassenwart haben Zugriff auf alle Vereinskonten.

 

§ 13 Zuständigkeit des Vorstands

 

1.  Der Vorstand leitet den Verein und führt die Geschäfte des Vereins.

2.  Der Vorstand beschließt die Organisation des Vereins (siehe Geschäftsordnung) und ist verantwortlich für die Einhaltung. Für die Erfüllung der Aufgaben kann der Vorstand      Funktionsträger ernennen.

3.  Der Vorstand trifft die Beschlußfassung über die Aufnahme von Mitgliedern.

4.  Einberufung der Jahreshauptversammlung

5.  Ausführung von Beschlüssen der Jahreshauptversammlung

 

§ 14  Wahl und Amtsdauer des Vorstands

1.    Der Vorstand wird von der Jahreshauptversammlung für die Dauer von zwei Jahren, gerechnet  von der Wahl an, gewählt. Er bleibt jedoch bis zur Neuwahl des Vorstands im Amt. Eine Wiederwahl ist zulässig. Jedes Vorstandsmitglied ist einzeln zu wählen. Die Reihenfolge der Wahl bestimmt der Versammlungsleiter der Jahreshauptversammlung. Vorstandsmitglieder können nur Mitglieder des Vereins werden. Scheidet ein Mitglied vorzeitig aus dem Vorstand aus, so wählt der verbliebene Vorstand für die restliche Amtsdauer des Ausgeschiedenen den sogleich beim Amtsgericht Ahaus anzumeldenden kommissarischen Nachfolger.

2.    Zur Aufrechterhaltung der kontinuierlichen Geschäftsfähigkeit, sollte nach Möglichkeit der Vorstand nach Funktion und Jahr abwechselnd von einander gewählt werden.

Ungerade Jahreszahlen:   1. Vorsitzender und Schriftwart

Gerade Jahreszahlen:       2. Vorsitzender und Kassenwart

3.    Die Vereinigung mehrerer Vorstandsämter in einer Person ist unzulässig.

4.    Mit Beendigung der Mitgliedschaft im Verein endet auch das Amt eines Vorstandsmitglieds.

 

§ 15  Der Kassenprüfer

1.    Zwei Kassenprüfer sind von der Mitgliederversammlung für jeweils ein Jahr zu wählen. Diese haben die Aufgabe, das jeweilige zurückliegende Geschäftsjahr des Vereins buchhalterisch zu prüfen, wobei den Kassenprüfern zur Prüfung sämtliche Unterlagen der Vereinskasse (Rechnungen, Bankauszüge usw.) zur Verfügung zu stellen sind. Die Kassenprüfung soll spätestens einen Monat vor der Jahreshauptversammlung abgeschlossen sein. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

 

§ 16  Auflösung des Vereins

1.    Bei Auflösung des Vereins steht den Mitgliedern kein Anspruch auf das Vereinsvermögen zu. Das Vermögen fällt an die „Bürgerstiftung Vreden“ mit Sitz in Vreden, die es dem Vredener Georgspfadfinder e.V. erhält oder für deren Zwecke verwendet.

2.    Die Auflösung des Vereins kann nur in einer Jahreshauptversammlung mit einer 9/10

Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen beschlossen werden.

 

Vreden, 01.10.2009